Einführung in die Mentalisierung

Einführung in die Mentalisierung

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Datum/Zeit
17.09.2019
9:30 - 17:00

Veranstaltungsort
Gemeindezentrum Regenkamp

Kategorien


Unser Flyer:

„Was geht in mir und den anderen Menschen vor?“

Sie haben die Möglichkeit Mentalisierung praxisnah zu erproben.
Beim
anschließenden Praxistag üben Sie an konkreten Beispielen und festigen Ihr Wissen.
Zu der detailierten Ausschreibung des Praxistages:
https://www.fachpool.de/wp-content/uploads/2019/02/Praxistag-Mentalisierung.pdf

Mentalisierung beschreibt die Fähigkeit, Motive des Denkens und Handelns bei sich selbst und anderen Menschen wahrzunehmen und zu erkennen. Mentalisierung ermöglicht uns, eine Vorstellung davon zu haben, weshalb sich ein anderer mensch auf eine bestimmte Weise verhält. Sie befähigt uns, über uns selbst nachzudenken, unsere Gefühle einzuordnen und zu steuern und schwerwiegende Erlebnisse zu verarbeiten.

Gerade junge Menschen, die in einem Umfeld chronischer Bedrohung und Gewalt aufwachsen, können diese zentrale psychische Funktion meist nicht gut entwickeln. Das hindert sie angemessende Beziehungen zu leben, erschwert die Steuerung von Impulsen (Affektdurchbrüche, übermäßiger Alkohol- und Drogenkonsum, Spielsüchte, etc.) und lässt sie eigene Bedürfnisse oft unangemessen durchsetzen. Zudem mangelt es ihnen an der grundsätzlichen Möglichkeit, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Ein Unvermögen zu Mentalisieren kann sich zudem auch negativ auf die psychische
Entwicklung der eigenen Kinder auswirken.
Die Mentalisierungsfähigkeit entwickelt sich in den ersten vier Lebensjahren, nichtsdestotrotz können psychische Funktionen in der späteren Arbeit mit „Helfern“ gefördert und entwickeln werden. Dieser Prozess ist anstrengend und langweilig. – Aber es lohnt sich!!!

Ihr Referent:
Dr. Philipp Horn 

  • Diplom- Psychologe
  • Psychoanalytiker in eigener Praxis
  • Organisationsberater
  • Coach im Bereich Führungskräfteentwicklung, Veränderungsprozesse und Teamentwicklung

Dr. Horn war langjährig als Psychologe in einer psychiatrischen Klinik tätig. Er betreut Menschen in schweren sowie suizidalen Krisen und hat hierzu in Fachzeitschriften publiziert. Darüber hinaus berät Dr. Horn Unternehmen und Organisationen in komplexen Sicherheits– und Bedrohungslagen sowie exponierte MitarbeiterInnen zum Verhalten in Extremsituationen.

Zielgruppe:
MitarbeiterInnen aus dem Bereich der Jugendhilfe, der sozialen Arbeit, des Elementarbereichs und
des Gesundheitswesens sowie Interessierte


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