Jugendsexualität, Sexting, Pornographie…und die Pädagogik

Jugendsexualität, Sexting, Pornographie…und die Pädagogik

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Datum/Zeit
26.08.2020 - 27.08.2020
9:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Gemeindezentrum Regenkamp

Kategorien


Unser Flyer:

Im Internet lässt sich seit Jahren einfach, kostenlos und anonym Pornographie konsumieren- historisch einmalig niedrigschwellig. Millionen von Videos werden von Abermillionen Nutzer*innen angesehen; davon sind Jugendliche selbstverständlich nicht ausgenommen. Darüber, welchen Einfluss dies auf die psychosexuelle Entwicklung von Heranwachsenden hat/haben wird, gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und Befunde.
Ein anderes Phänomen ist das sogenannte „Sexting“ (englisches Kofferwort aus »Sex« und »Texting«). Hierunter versteht man den einvernehmlichen Austausch selbstproduzierter freizügiger Bilder, die mit der Handykamera aufgenommen wurden (Döring 2012a, 2012b).

Die Bildbotschaften selbst werden auch »Sexts« genannt, die am Sexting Beteiligten „Sexter*innen“.
In sexualpädagogischen Angeboten ist es von zentraler Bedeutung, sich mit diesen Themen angemessenen auseinanderzusetzen, d.h. weder zu verharmlosen noch besonders zu dramatisieren.

  • (Wann) können sexualitätshaltige Medieninhalte Heranwachsende „ethisch desorientieren“?
  • (Wie) gefährden sexualitätshaltige Medien die psychosexuelle Entwicklung?
  • Was ist nur unverantwortliche Sensationsmache? Existiert eine neue Dimension der medialen Präsenz gezeigter Sexualität im Alltag der Heranwachsenden, die zu entsprechenden pädagogischen Reaktionen herausfordert?
  • (Wie) könnte sexualpädagogisches Bemühen im Umgang mit gezeigter Sexualität Jugendliche erreichen? beitragen?

Ihr Seminar:

  • Wie begegnet Kindern und Jugendlichen Sexualität in den Medien?
  • Die eigene Haltung gegenüber gezeigter Sexualität, Jugendleben und Medienentwicklung?
  • Mediale Nutzungsrealitäten, Gefährdungspotentiale und Umgangskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen: Untersuchungen und Beobachtungen
  • Ergebnisse der Medienforschung
  • Die Rechtslage zu Pornografie und Jugendschutz in den Medien, insbesondere im Netz
  • Welche Handlungskonsequenzen sind zu erwägen? Empfehlungen an Eltern und Heranwachsende
  • Wie funktioniert eine erfolgreiche und nachhaltige „Förderung der Mediennutzungskompetenz“ bei Kindern und Jugendlichen?

Teilnehmerkreis

  • Pädagogische MitarbeiterInnen
  • Interessierte

Ihr Referent
Kai Müller

  • Diplom-Pädagoge
  • Sexualpädagoge (isp & gsp)
  • Schwerpunkte „Jugendsexualität“ und „Sexualitätsbezogene Mediennutzung Jugendlicher“

Buchung

€395,00

Teilnehmer 1

Rechnungsadresse:

Institution / Arbeitgeber


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