Krisenmanagement im worst case

Krisenmanagement im worst case

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Datum/Zeit
05.04.2019
9:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Saal Kinderheim Herne

Kategorien


Unser Flyer:

Krisenmanagement im worst case
Prävention und erste Hilfe für freie und öffentliche Träger

Auch professioneller Kinderschutz kann scheitern: Niemand ist gegen Gewalt, Machtmissbrauch, Fehlverhalten von Mitarbeiter*innen oder aiuch Erziehungsberechtigten gegen betreute Kinder oder Jugendliche gefeit. Tausende Fälle von Vernachlässigung, körperlicher und psychischer Misshandlung sowie sexueller Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen durch deren Eltern oder andere Erziehungsberechtigte und sogar durch Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe zählen zu diesen unerträglichsten Vorkommnissen. Die Namen von früheren Opfern wie Laura-Jane, Jenny, Kevin, Chantal, Anna, Pascal, Alessio oder Lea-Sophie bleiben im Gedächtnis haften.

Ohne Vorbereitung stehen dem worst case hilflos gegenüber:
Verunsicherung und Handlungsdruck, Erschrecken und Trauer, Rechtfertigung und Wegducken kennzeichnen das Handeln oder Unterlassen der Beteiligten in solchen Situationen. Der Druck der Öffentlichkeit, die berechtigte Nachfragen von Politik, Polizei und Staatsanwaltschaft, Presse und Angehörigen verstärken die Hilflosigkeit.

Damit Leitungen privater oder öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhílfe auch in einen solchen Fall professionell reagieren und Folgeschaden abwenden können, wird ein solides Krisenmanagement gebraucht. Die Entwicklung im Ernstfall ist zu spät. Es muss jetzt, in der noch „heilen Welt“ vorbereitet werden. Oft verfügen Einrichtungen über ein ausgefeiltes Qualitätsmanagement, haben aber nicht an ein Krisenmanagement gedacht.

Auf diese Situation reagiert das Fortbildungsangebot. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen werden die Grundlagen eines professionellen Krisenmanagements erarbeitet.

Zielgruppe
Führungskräfte in sozialen Berufen sowie Interessierte

Ihr Referentinnen:
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann

  • Ass.jur., Referent für Fortbildungsveranstaltungen von Jugendämtern, freien Trägern und Wohlfahrtsverbänden mit den Schwerpunkten Aufsichtspflicht und Haftung, Sozialdatenschutz und Betäubungsmittelrecht
  • externer Datenschutzbeauftragter in sozialen Einrichtungen
  • Lehrbeauftragter an der Hochschule Hannover

Dr. jur. Ulrike Stücker

  • Assessorin
  • Referentin für Fortbildungsveranstaltungen von Jugendämtern, freien Trägern und Wohlfahrtsverbänden mit den Schwerpunkten Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung sowie Sozialdatenschutz
  • Lehraufträge in diesen Bereichen an der Hochschule Hannover sowie 12-jährige Lehrtätigkeit an der Hamburger Hochschule
  • Syndikusanwältin und zuletzt Vorstandsvorsitzende einer mittelständischen Aktiengesellschaft

Buchung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen.

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