Pflegekinder und leibliche Kinder unter einem Dach

Pflegekinder und leibliche Kinder unter einem Dach

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Datum/Zeit
24.04.2020
9:30 - 17:30

Veranstaltungsort
Gemeindezentrum Regenkamp

Kategorien


Unser Flyer:

In der Arbeit mit Pflegekindern und dem gleichzeitigen Umgang mit leiblichen Kindern werden professionelle Fachpflegeeltern und PädagogInnen, ErzieherInnen mit sehr unterschiedlichen Feldern und Reaktionen konfrontiert. Das Spannungsfeld der Emotionen ist groß und vielfältig.
Es gibt Anfeindungen oder Unverständnis der Umwelt, z.B. der Nachbarn, der leiblichen Eltern oder anderer Eltern aus KITA und Schule.
Wie viel Privatsphäre ist möglich? Ist das Leben entprivatisiert? Jugendamtmitarbeiter, Vormund u.a. besuchen die beruflichen und auch privaten Räume.

Wenn eigene Kinder mit Pflegekindern leben, sind sie oft besonders gefordert:
Sie lernen Rücksicht zu nehmen, gehen in die Rolle der Parentisierung, entlasten ihre Eltern oder es kommt zu Rivalität, Ignoranz oder Aggressivität.

Daraus ergeben sich Fragen:
Mit welchen Schutzfaktoren sind leibliche Kinder ausgestattet und welchen Risikofaktoren sind sie ausgesetzt?
Wie kann ich Kinder vor sekundärer Traumatisierung durch Trauma-Inhalte der (anderer) Pflegekinder schützen?

Die Fortbildung basiert auf theoretischen Inputs, Übungen aus Systemik wie Aufstellungen, Genogramm oder soziale Atome und auf den persönlichen Erfahrungen der einzelnen TeilnehmerInnen (im Rahmen der Freiwilligkeit).
Alle Themen werden mit größtmöglichem Feinfühligkeit, Wertschätzung und Achtsamkeit behandelt, die TeilnehmerInnen verpflichten sich zur Schweigepflicht über persönliche Themen, um so einen Vertrauensraum für diese sensiblen Themen zu ermöglichen.

Ihr Seminar:

  • Hatte ich zuerst Pflegekinder oder eigene Kinder?
  • Was hat sich durch die neue Konstellation verändert?
  • Darf ich als Mutter/Vater unterschiedlich fühlen?
  • Wie ist die Beziehung zu eigenen und Pflegekindern?
  • Was ist schwierig/ nicht zu ertragen?
  • Habe ich ein schlechtes Gewissen/ Schuldgefühle/ Wut/Ablehnung?
  • Was ist „normal“ und erlaubt? Welche Ansprüche habe ich an mich und meine Familie?
  • Habe ich bereits Kinder abgeben müssen, weil es zu schwierig war?
  • Wie erlebe ich das Beziehungsgeflecht als ErzieherIn in einer Fachpflegefamilie?
  • Wenn Pflegekinder „mehr“ Zeit und Aufmerksamkeit brauchen, wirkt sich das auf das Familiensystem aus.
  • Wie kann ich die leiblichen Kinder fördern und unterstützen, um die Belastungen erträglich zu machen?

Teilnehmerkreis:
Für:
– Fachpflegeeltern
– ErzieherInnen
– Interessierte

Ihre Referentin:
Anke Pfeffermann              

  • seit 28 Jahren tätig in eigener Praxis für Psychotherapie, Supervision und Weiterbildung
  • Lehrtherapeutin und Supervisorin (DVG)Traumatherapeutin
  • Supervisorin für Fachpflegeeltern u.a.

Buchung

€235,00

Teilnehmer 1

Rechnungsadresse:

Institution / Arbeitgeber


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