Umgang mit Rechtsextremismus

Umgang mit Rechtsextremismus

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Datum/Zeit
26.03.2020 - 27.03.2020
9:30 - 16:30

Veranstaltungsort
Gemeindezentrum Regenkamp

Kategorien


Unser Flyer:

Handlung! Sicher!
Umgang mit Rechtsextremismus in der Jugendhilfe und Jugendarbeit

Die Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen durch extrem rechte Orientierungen wird von Jugendämtern und Fachkräften oft als schwierige Herausforderung wahrgenommen. Dabei widersprechen die Ideologien der extremen Rechten zum Teil den Zielen des KJHG. Das Problem kann sich für Fachkräfte auf zwei unterschiedlichen Ebenen stellen: In Einrichtungen können sie sich mit rechtsextremen Jugendlichen konfrontiert sehen. Immer öfter kommt es aber auch vor, dass sich Fachkräfte rechtsextremen Eltern gegenüber sehen. Die Herausforderungen sind in beiden Fällen unterschiedlich und doch benötigen sie eine gemeinsame pädagogische/fachliche Grundhaltung.

Das zweitägige Seminar bietet Grundlagen für die Analyse von Rechtsextremismus und zeigt Wege um handlungsfähig auch in konfliktreichen Situationen zu bleiben. Am ersten Tag wird der Schwerpunkt im Themenfeld Rechtsextremismus und Jugend liegen. Dabei werden sowohl die Rollen von Jungen als auch von Mädchen in rechten Szenen analysiert. Darauf aufbauend liegt am zweiten Tag der Schwerpunkt auf dem fachlichen Umgang mit rechtsextremen Eltern. Es wird die Möglichkeit zur kollegialen Fallberatung geben. Wenn Sie Fälle haben, in denen Sie im Arbeitsalltag mit Rechtsextremismus konfrontiert waren oder sind, können Sie die gerne mitbringen.

Dieses Seminar wird in Kooperation mit der Fachstelle Rechtsextremismus und Familie durchgeführt.

Zentrale Seminarinhalte sind:

  • Aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus erkennen
  • Pädagogische Handlungssicherheit zum Rechtsextremismus entwickeln
  • Rechtsextremismus und Familie: Fragen der Kindeswohlgefährdung
  • Kollegialer Austausch/ kollegiale Fallberatung

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen, völkischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen, völkischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Jegliche Film-, Ton- und oder Videoaufnahmen sind nicht erlaubt.

Teilnehmerkreis
Fachkräfte der Jugend- und Familienhilfe sowie Interessierte

Ihre Referentinnen:
Lisa Hempel
Fachstelle
Rechtsextremismus und Familie

  • Soziologin
  • Kriminologin

Carmen Strehl
Fachstelle Rechtsextremismus und Familie

  • Politikwissenschaftlerin

Buchung

€295,00

Teilnehmer 1

Rechnungsadresse:

Institution / Arbeitgeber


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