Sucht als Familienkrankheit – Cevur

Sucht als Familienkrankheit – Cevur

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Datum/Zeit
07.04.2022 - 08.04.2022
9:30 - 16:30

Veranstaltungsort
Gemeindezentrum Regenkamp

Kategorien


Unser Flyer:

Sucht als Familienkrankheit
Cevur–
Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus Suchtfamilien

07.04.2022 – 09:30 – 16:30
08.04.2022 – 09:30 – 13:30

Die Bundesdrogenbeauftragte schätzt, dass in Deutschland über 3 Millionen Kinder und Jugendliche mit mindestens einen suchtkranken Elternteil zusammenleben. Kinder und Jugendliche aus Suchtfamilien (Children of Addicts = COAs) sind vielfältigen Gesundheitsrisiken ausgesetzt, z.B. haben sie eine hohe Anfälligkeit für Sucht und psychische Erkrankung. Trotzdem zeigen ein Drittel der Kinder, die in Suchtfamilien aufwachsen, keine Auffälligkeiten. Der Grund dafür: durch eine Reihe individueller aber auch umgebungsbezogener Schutzfaktoren gelingt es diesen Kindern, sich weitgehend gesund zu entwickeln. Innerhalb dieser Fortbildung (cevur) werden Sie dafür sensibilisiert die besonderen Bedürfnisse von COAs zu erkennen. Sie erhalten Wissen und Sicherheit im Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen und eine für die Resilienzförderung hilfreiche Haltung. Es fließen Erkenntnisse aus der Resilienzforschung, humanistischer Psychologie, systemischer Familientherapie und Erfahrungswissen aus dem 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker sowie der National Association for Children of Alcoholics (NACoA) mit ein. Ziel ist es, insbesondere Kindergärten, Schulen sowie Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe dabei zu unterstützen, die Resillienzförderung bei COAs in ihr Leistungsprofil aufzunehmen, damit Sie betroffene Kinder sinnvoll und praxisnah unterstützen können.

Ihr Seminar:
cevur steht für:
COAs
erkennen
verstehen
unterstützen
Resilienz fördern

Auszug aus den Seminarinhalten

  • Dynamik in Suchtfamilien
  • Rollenmuster und Bewältigungsstrategien der Kinder
  • Schädigungen versus Resilienzförderung
  • Sucht als Familienkrankheit
  • Resilienz als Lernprozess
  • Vertiefung: Resilienz fördernde Faktoren
  • Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung von COAs in Kita und Schule (Kernkompetenzen)
  • Transgenerationale Weitergabe von Sucht und anderen familiären Belastungen
  • Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)
  • Wenn Fachkräfte selber COAs sind: wie kann eine Belastung zur Ressource gewandelt werden?

Teilnehmerkreis:
Für MitarbeiterInnen aus

  • pädagogischen,
  • sozialen oder
  • Gesundheitsberufen
  • sowie Interessierte,

die sich zum Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien (Children oAddicts = COAs) weiterbilden möchten

Ihr Referent:
Henning Mielke M.A.

  • Journalist
  • seit 2003 als Referent im Bereich Weiterbildung zum Thema „Kinder aus Suchtfamilien“ tätig
  • 2004 Mitbegründer der NACOA Deutschland
  • 2007-2009 Aufbau der ersten deutschen Beratungsstelle für Kinder mit Fetalen Alkohol Spektrum Störungen
  • 2018-2019 Mitglied der vom Deutschen Bundestag eingerichteten Arbeitsgruppe „Kinder psychisch- und suchtkranker Eltern“

 


Buchung

€245,00

Teilnehmer*in 1

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